Diätetik

Ernähren Sie sich wirklich gesund?
Diätetik als Begriff geht auf die hippokratische Tradition zurück. Deren Autoren forderten neben einer guten Ernährung auch körperliche Betätigung und ein geregeltes Leben. Grosse Bedeutung hatte das Thema der Ernährung und die Erforschung von Unverträglichkeiten bereits in der altinidischen Medizin. Die in alten Schriften festgehaltenen Anleitungen überdauerten viele Jahrhunderte.

Heute überrollen uns Meldungen über „Ernährung“ mit immer neuen Erkenntnissen. Sie erinnern sich an das Butter-Beispiel? Überall wurde proklamiert, dass Butter nicht gut für das Cholesterin sei und kurze Zeit später folgte die „Entwarnung“.

Es ist bekannt, dass Japanern ein Enzym fehlt um die Milch zu „verdauen“. Ob das schon immer so war, sei hier dahingestellt. Eine Lactose-Unverträglichkeit entsteht, wenn das Enzym Lactase in zu geringen Mengen vorhanden ist, oder gar ganz fehlt.

Interessant ist, dass Wissenschaftler schätzen, dass heute ca. ein Drittel der Deutschen Bevölkerung auch von einer Lactose-Unverträglichkeit betroffen ist. Tendenz steigend! In der Schweiz sind es 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung. Wir wissen, dass in unseren Breitengraden Milch und Milchprodukte über Jahrhunderte eines der wichtigsten Nahrungsmittel war und ist.

Was könnte also die zunehmende Lactose-Unverträglichkeit bedeuten?
Meine Meinung ist, dass eine kontinuierliche, nicht dem Ernährungstyp entsprechende Ernährung auf Dauer zu chronischen Erkrankungen führt. Wichtig ist also heraus zu finden, welche Nahrungsmittel mein Organismus braucht, welche er gut verträgt und welche für mein persönliches Wohlbefinden förderlich sind.

Aus diesen Gründen habe mich intensiv mit der Blutgruppendiät und der Chinesischen Ernährungslehre befasst und mich mit den Lehren von Dr. Mayr „Gesundheit liegt im Darm“ beschäftigt. Als weitere Methoden um  Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten auszutesten, setze ich in meiner Praxis die Kinesiologie oder den Biotensor ein.

Mein Wissen und meine langjährige Erfahrung gebe ich meinen Klienten weiter. Viele haben, ihrer Gesundheit zu liebe, die Ernährung langsam umgestellt um Krankheitsverläufe umzustimmen oder um Energiehaushalt und Wohlbefinden zu steigern.

Auf jeden Fall soll die Nahrungsumstellung „Schritt für Schritt“ geschehen. Gesund Essen soll Spass machen. Meine Klienten erfahren, spüren, und stellen bei „Kleinen Selbst-Experimenten“ fest, wie Essgewohnheiten wirken. Mein Motto: Liebe geht durch den Magen – Liebe ich mich selbst genug – dann auch Verdauung gut.